evangelisch in Rhön-Grabfeld

Das Dekanat Bad Neustadt a. d. Saale liegt im nördlichen Bayern (Regierungsbezirk Unterfranken) in reizvoller Landschaft am Rande der Rhön und gehört zum Kirchenkreis Ansbach-Würzburg. Zum Dekanatsbezirk gehören 14 Pfarreien mit 26 Kirchengemeinden, 32 Kirchen und insgesamt ca. 17.000 Gemeindegliedern. Bei einem Anteil von ca. 22 % an der hiesigen Gesamteinwohnerzahl wird die starke Diasporasituation deutlich.

 

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Termine vom Dekanat

Tageslosung

Aktuelle Sammlung

Herbstsammlung - Bahnhofsmissionen – Hier bin ich willkommen.

Die Termine für Gottesdienste und Veranstaltungen in den einzelnen Kirchengemeinden finden Sie auf der Seite der jeweiligen Kirchengemeinde ganz unten.


 

Aktuelles aus unserem Dekanatsbezirk

Berühr mich! Die Aufforderung begegnet einem, wenn man die Rolltreppen hoch ins neue Zentrum für klinische Medizin kommt, gleich nach der Wandfläche aus Moos, die so reizt, dass man sie berührt, an der in den Anfangstagen aber stand, „bitte nicht berühren!“.

Stattdessen, ein paar Schritte weiter, kurz vor der Kapelle, die Aufforderung: Berühr mich!.

Das muss man sich einmal vorstellen: Der Sohn irgendeines Zimmermanns wird von der römischen Besatzungsmacht in irgendeiner Provinz des römischen Reiches hingerichtet. Einer von vielen. Aus der Sicht Roms daher völlig unbedeutend. Der berühmte Geschichtsschreiber Tacitus wird noch 80 Jahre später darüber eine kurze wie falsche Notiz machen. Er nennt die Christen, weil er den Namen „Christus” nur vom Hörensagen kennt, „Chrestianer”. Denn so schien es ja: Jesus stirbt am Kreuz nach nur wenigen Jahren Wirken und alles ist vorbei. Aber es kam anders!

In der Bibel finden wir in den sogenannten „Sprüchen Salomos“ viele alte Weisheiten und Sinnsprüche, die bereits damals und eben heute immer noch ihre tiefe Bedeutung haben. Da stehen so Dinge wie: „Die Worte mancher Leute sind wie Messerstiche; die Worte weiser Menschen bringen Heilung.“ (Spr. 12,18).

Und es gibt eine längere Passage, in der die „Sophia“, die Weisheit, selbst zu Wort kommt und eindringlich zu den Menschen spricht, ja sogar laut ruft. (Spr. 8, 32-36)

DEr Zentralratsvorsitzende der Juden in Deutschland trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Bad Neustadt ein.
Bildrechte Kaminski

Dekan Dr. Matthias Büttner durfte Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, im Alten Amtshaus begrüßen. Er hielt anlässlich eines Empfangs des Evang.-Luth. Dekanatsbezirks einen Vortrag, in dem er leidenschaftlich zum Kampf gegen Antisemitismus apellierte. Die geladenen Gäste folgten dem Vortrag gespannt und mit hohem Respekt.

Zu Beginn des Empfangs trug sich der Zentralratsvorsitzende der Juden in Deutschland im Beisein von Bürgermeister Bruno Altrichter und Dekan Dr. Matthias Büttner ins Goldene Buch der Stadt ein.

KMD Riegler zeichnet Christoph Schindler aus (von rechts)
Bildrechte Dekanat

KMD Thomas Riegler hatte für den Leiter der Posaunenchöre, Christoph Schindler, eine besondere Überraschung parat. Beim gemeinsamen Konzert am 24. März 2019 in der Christuskirche in Bad Neustadt, das die Kantorei der Christuskirche mit Thomas Riegler an der Orgel zusammen mit den Posaunenchören aus dem Dekanat gestaltet hatte,  zeichnete er Christoph Schindler mit dem Solideo-Kirchenmusikpreis 2019 aus, mit dem die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Kirchenmusik würdigt.

Die goldene Mitte! Welch eine Verheißung liegt auf ihr. Nimmt man zwei sich gegenüber stehende Extreme, dann liegt zwischen ihnen die goldene Mitte. Schon der griechische Philosoph Aristoteles gab den Rat, in jeder Situation seine eigene goldene Mitte zu finden. Demnach müsste eigentlich auch alles Mittelmäßige als golden erachtet werden.

„Herr, höre meine Bitte, leih´ mir dein Ohr und höre, was ich dir sagen will. Ich sage alles frei und ohne Umschweife; und dann rede du und sag´ mir, was richtig ist…“

Der Beter des Psalm 17 sucht in seiner Not einen Ansprechpartner, der sich ihm zuwendet, ihm zuhört und mit ihm abwägt, was nun richtig ist, getan zu werden. In dieser Verzweiflung wird deutlich, wie kostbar es ist, jemanden zu haben, der sich Zeit nimmt und wirklich zuhört.