evangelisch in Rhön-Grabfeld

Das Dekanat Bad Neustadt a. d. Saale liegt im nördlichen Bayern (Regierungsbezirk Unterfranken) in reizvoller Landschaft am Rande der Rhön und gehört zum Kirchenkreis Ansbach-Würzburg. Zum Dekanatsbezirk gehören 14 Pfarreien mit 26 Kirchengemeinden, 32 Kirchen und insgesamt ca. 18.000 Gemeindegliedern. Bei einem Anteil von ca. 22 % an der hiesigen Gesamteinwohnerzahl wird die starke Diasporasituation deutlich.

 

Für Spenden an unsere Kirchengemeinden oder für über uns weiterzuleitende Spenden bedanken wir uns. Bitte fragen Sie bei Ihrer Kirchengemeinde nach der IBAN für ihr Spendenkonto! Das Finanzamt erkennt bis zu einem Betrag von 200 € den Überweisungsbeleg oder Kontoauszug als Zuwendungsbescheinigung an. Für Spenden, die diesen Betrag übersteigen, erhalten Sie von uns automatisch eine Zuwendungsbestätigung. (Wichtig: Namen und Adresse angeben!)


 

Bitte Maske nicht vergessen!
Bildrechte: Dekanat NES

 

Bitte denken Sie bei Besuchen in unseren Kirchen unbedingt daran, dass es Pflicht ist, eine medizinische oder FFP2-Maske zu tragen!

 

 

Gottesdienste

Bitte fragen Sie in Ihrem Pfarramt nach bzw. informieren Sie sich direkt auf der Website Ihrer Kirchengemeinde, welche genauen Regelungen zur Feier von Präsenzgottesdiensten der Kirchenvorstand Ihrer Kirchengemeinde im Rahmen der gesetlzlichen Regelungen getroffen hat!


 


 

Aktuelles aus unserem Dekanatsbezirk

Aufgeschlossen - Die goldene Mitte mws.admin Fr, 02/22/2019 - 11:35 Die goldene Mitte! Welch eine Verheißung liegt auf ihr. Nimmt man zwei sich gegenüber stehende Extreme, dann liegt zwischen ihnen die goldene Mitte. Schon der griechische Philosoph Aristoteles gab den Rat, in jeder Situation seine eigene goldene Mitte zu finden. Demnach müsste eigentlich auch alles Mittelmäßige als golden erachtet werden.

„Herr, höre meine Bitte, leih´ mir dein Ohr und höre, was ich dir sagen will. Ich sage alles frei und ohne Umschweife; und dann rede du und sag´ mir, was richtig ist…“

Der Beter des Psalm 17 sucht in seiner Not einen Ansprechpartner, der sich ihm zuwendet, ihm zuhört und mit ihm abwägt, was nun richtig ist, getan zu werden. In dieser Verzweiflung wird deutlich, wie kostbar es ist, jemanden zu haben, der sich Zeit nimmt und wirklich zuhört.

Zu meinen eindrucksvollsten Begegnungen zählt die mit einem älteren jüdischen Ehepaar vor ein paar Jahren in einem Dorf nahe der Fränkischen Schweiz. Hier gab es über Jahrhunderte ein blühendes jüdisches Leben mit einer eigenen Schule und Synagoge. Die Bevölkerung jüdischen Glaubens bereicherte das in dieser Gegend nicht gerade starke wirtschaftliche Leben. Man wusste, was man aneinander hatte. Das endete im November 1938. Im Zuge der Reichspogromnacht wurden auch noch die letzten Juden des Dorfes, die nicht schon vorher weggezogen waren, deportiert.

Als sich Thomas Sternberg, der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, im September offen zur Politik der AfD geäußert und alle freiheitlich-demokratischen Kräfte zum Widerstand aufgerufen hat, stieß ich dazu bei Facebook auf einen kritischen Kommentar. Da wurde gefordert, die Kirche solle keine Wahlempfehlungen geben, weder nach „rechts“ noch nach „links“.  Schließlich sei – nach Martin Luther – ein „Christenmensch ein freier Herr und niemand untertan“ und brauche deswegen keine Bevormundung in seiner Gewissensentscheidung am Wahltag.

Am kommenden Sonntag ist Erntedankfest. Die Ernte ist eingefahren, die Arbeit zumeist getan. Es gilt Dank zu sagen, denen, die gute Arbeit geleistet haben, aber auch dem, der wachsen hat lassen, wenn auch nicht unbedingt unter idealen Bedingungen, nämlich Gott. Nun kann eine ruhigere Zeit eigentlich beginnen, oder? Ich weiß nicht, ob es Ihnen wie mir geht, die ich mit meiner Arbeit nicht so sehr dem Jahreszeitenablauf folge. Irgendwie beneide ich die Menschen, denen die Natur auch Grenzen setzt.

Es gibt Dinge, die sind so großartig, aber zugleich so selbstverständlich, dass man sie in ihrem Wert kaum mehr wahrnimmt. Das kann zum Beispiel die eigene Ehe sein. Oder eine seit Jahrzehnten bestehende Freundschaft. Oder die in diesen Tag von manchen so gescholtene Europäische Union. Aber wenn man für sie schwärmen wollte, man wüsste nicht, wo man anfangen sollte. Seit über 70 Jahren kein Krieg, keine Verfolgung, kein Hunger. Nach Frankreich fahren ohne Grenzkontrolle und ohne Geld tauschen zu müssen.

Bildrechte: beim Autor

Der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Heinrich Bedford-Strohm besuchte am 4. und 5. Juli 2018 den Evangelischen Dekanatsbezirk Bad Neustadt. Für den Landesbischof stehen die Begegnung und das Gespräch mit vielen Menschen aus Politik, Wirtschaft und aus der Kirche im Vordergrund dieses Besuchs. Im Zentrum des Besuchs feierte der Landesbischof am 4. Juli um 18.30 Uhr in der Christuskirche in Bad Neustadt einen Gottesdienst, in dem er die Predigt hielt.

Predigt zum Nachlesen

Bildergalerie

Presse Bad Neustadt

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Presse Bad Königshofen

Bitte beachten Sie unsere aktuellen Hinweise zu Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen!

Auswahl
Kategorie
Zielgruppe
Datum
Mi, 10.11. 19:30 Uhr
DA
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Gemeindesaal
Do, 18.11. 15 Uhr
PK
Dekanatsbüro
Dekanatsbezirk Bad Neustadt virtuell
Mo, 6.12. 17-21:30 Uhr
PK
Dekanatsbüro
... Ort wird noch bekannt gegeben
So, 9.1. 14 Uhr
Festgottesdienst zur Amtseinführung von Dekan Karl-Uwe Rasp
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Christuskirche
Do, 13.1. 15 Uhr
PK
Dekanatsbüro
... Ort wird noch bekannt gegeben
Mi, 2.2. 19:30 Uhr
DA
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Gemeindesaal
Do, 10.2. 15 Uhr
PK
Dekanatsbüro
Dekanatsbezirk Bad Neustadt virtuell
Sa, 19.2. 9:30-13 Uhr
DS
Bad Neustadt Gemeindesaal
Do, 17.3. 15 Uhr
PK
Dekanatsbüro
... Ort wird noch bekannt gegeben
Mi, 30.3. 19:30 Uhr
DA
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Gemeindesaal

Tageslosung

Aktuelle Sammlung

Herbstsammlung „Gemeinsam Wege finden“– Ambulante Hilfen zur Erziehung in der Kinder- und Jugendhilfe

Veranstaltungen des Erwachsenenbildungswerkes müssen aufgrund der aktuellen Situation ALLE entfallen!