evangelisch in Rhön-Grabfeld

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Liebe Gemeinde in Waltershausen und Saal,

am 1. März beginne ich meinen Dienst in Ihrer Gemeinde als Diakonin auf einer halben Pfarrstelle. Ich werde fast alle Aufgaben einer Pfarrerin übernehmen: Gottesdienste feiern, Geburtstags- und Krankenbesuche machen, Menschen beerdigen, Konfirmandenarbeit und Anderes ... . Die Stelle wird an Bad Neustadt angegliedert sein und Pfarrerin Gerhild Ehrmann wird die Pfarramtsführung übernehmen.

Mit der zweiten halben Stelle werde ich im Dekanat die Altenheimseelsorge in unterschiedlichen Einrichtungen übernehmen.

Sie fragen sich sicher, wer das ist, die zu Ihnen kommen wird?

Protestanten könnten Religionsdialog moderieren

Christian Nürnberger traut es ihnen zu

Bildrechte: beim Autor

Bad Neustadt (new)   Einen spannenden und fundierten Vortrag erwartete Dekan Matthias Büttner vom Mainzer Publizisten Christian Nürnberger – und bekam ihn ebenso wie alle Gäste, die der Einladung zum Empfang des evangelischen Dekanatsbezirks in die Christuskirche gefolgt waren.

Im Gedenken an „ 500 Jahre Reformation“ warf der vielseitige und engagierte Autor und Journalist einen humorvollen, kritisch hinterfragenden Blick auf die Situation, in der sich der Mönch und fromme Katholik Martin Luther vor fünf Jahrhunderten befand. Seine Absicht sei niemals die Spaltung der Kirche gewesen, sondern ihm ging es darum, dem Ablasshandel ein Ende zu bereiten. Mit beinahe kabarettistischen Federstrichen skizzierte Nürnberger dieses Unwesen, auf ähnliche Weise analysierte er den Nährboden, auf dem sich die evangelische Kirche entwickelte.

Zu meinen Kindheitserinnerungen gehört das Bild meines blinden Großvaters, der in der Küche auf der Eckbank saß und gebannt seinem Radio zuhörte. Da gab es eine Sendung, die hieß: „Sie wünschen, wir spielen!“ Zuhörer konnten beim Sender anrufen (!) und einen Musikwunsch durchgeben. Wer Glück hatte, dessen Liedwunsch wurde gespielt. Und es waren meist Lieder, die die Menschen mit einem anderen Menschen verbanden oder die aus der Vergangenheit stammten, verschollen oder nicht mehr zu bekommen waren.

Dem alten Goethe wird nachgesagt, er habe noch auf  dem Totenbett  "mehr Licht" verlangt. Es ist wohl eher eine Anekdote, die dem Leben dieses Universalgenies auf dessen Totenbett die passende Überschrift verleihen soll. Klar, dass Goethe hier nicht vom Energiesparlampen redet, sondern von mehr Geist und Erleuchtung.

Sehnsucht - die innere Triebkraft für eine heile, schöne, harmonische Welt bestimmt uns Menschen weithin. Sehen wir das in Gefahr, entsteht Angst. Lässt die Angst nicht nach, wird sie zur Furcht. Und Furcht macht krank, zerstört, belastet, setzt Wut-Kraft und Kampf-Aggression frei. Dieses Gefühl bei Menschen zu verstärken oder es gar einzuspannen für eigene Machtvorteile scheint mir nicht nur dumm und unverantwortlich sondern auch geradezu verbrecherisch.

Dekanatsveranstaltungen

Do, 17.1. 15 Uhr
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Bad Neustadt, Kapitelsaal
Mi, 6.2. 19:30 Uhr
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Bad Neustadt, Kapitelsaal
Do, 21.2. 15 Uhr
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Bad Neustadt, Kapitelsaal
Do, 21.3. 15 Uhr
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Bad Neustadt, Kapitelsaal
Do, 4.4. 16 Uhr
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Bad Neustadt, Kapitelsaal
Do, 4.4. 19:30 Uhr
Dekanatsbüro
Ostheim Urspringen, Pfarrscheune
Do, 11.4. 15 Uhr
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Bad Neustadt, Kapitelsaal
Di, 14.5. 19:30 Uhr
Dekanatsbüro
... Ort wird noch bekannt gegeben
Do, 16.5. 15 Uhr
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Bad Neustadt, Kapitelsaal
Do, 27.6. 15 Uhr
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Bad Neustadt, Kapitelsaal
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des HERRN!
Psalm 113,3
Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils.
Lukas 1,68-69