evangelisch in Rhön-Grabfeld

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Einer der ersten Konflikte innerhalb der noch jungen Christenheit entzündete sich an der Frage, ob ein Mensch, der Christ werden wollten, zunächst vorher noch Jude werden müsste. Dieses Problem war keineswegs an den Haaren herbeigezogen. Denn erstens entstammt das Christentum dem Judentum. Zweitens war die Bibel der Juden (wir nennen sie heute das Alte Testament) von Anfang an die Bibel auch der ersten Christen und ist es bis heute und schließlich waren alle Apostel wie auch Jesus selbst Juden gewesen.

Demnächst feiern wir „Erntedank“. Die Bauern, die Weingärtner und andere dürfen die Werke ihrer Aussaat und ihrer langen Pflege, die Früchte ihrer Arbeit, ernten - und sind dankbar dafür. Diesen Zusammenhang wird wohl niemand bezweifeln. Was aber ist mit denen, die gesät und gepflegt haben, deren Ernte das Wetter zerstört hat. Was ist mit den vielen hungernden Menschen in Afrika, Amerika und woanders auf der Welt? Hier stimmt der Zusammenhang von Ursache und Wirkung, von Tun und Ergehen nicht überein.

"Toutes Directions" - "Alle Richtungen" steht auf dem Schild. Ich mag diese Schilder, die einem in Frankreich auf vielen Ortsdurchfahrten durch verwinkelte Dörfer begegnen.  „Alle Richtungen“ - gelegentlich gibt`s das auch auf unsren Straßen.

"Toutes Directions" - "Alle Richtungen".

Ein beruhigendes Zeichen - Es sagt mir: Wie auch immer dein Ziel heißen mag. Im Moment Du bist auf dem richtigen Weg. Da mag später eine wichtige Abzweigung kommen, die du besser nicht vepasst - aber für den Moment kannst du beruhigt sein.

Jedes Jahr im Juni ist es wieder so weit: „Trooping the Colour“, die Geburtstagsparade der Queen. Eigentlich hat die ja im April Geburtstag, aber da ist in England das Wetter immer so schlecht. Und gutes Wetter braucht man unbedingt für diese Großveranstaltung: 1400 Soldaten, 400 Musiker, 200 Pferde sind dabei, und wenn denen (also den Soldaten, nicht den Pferden) die Bärenfellmütze tropft, dann ist es nur halb so feierlich.

Am vergangenen Samstag war der Festtag Johannes des Täufers. Dessen Mutter Elisabeth, so lesen wir es zu Beginn des Lukasevangeliums, war im sechsten Monat schwanger, als sie von Maria (im ersten Monat schwanger) besucht wird. Johannes kommt also ein halbes Jahr vor Jesus zur Welt: an Johannis wird dessen gedacht. Als Maria zu Elisabeth kommt, wird sie von der mit dem berühmten „Ave Maria” begrüßt. Maria wiederum antwortet mit dem „Magnifikat”. Und dieses hat es in sich, denn da heißt es: Gott stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen.

Dekanatsveranstaltungen

Do, 17.1. 15 Uhr
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Bad Neustadt, Kapitelsaal
Mi, 6.2. 19:30 Uhr
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Bad Neustadt, Kapitelsaal
Do, 21.2. 15 Uhr
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Bad Neustadt, Kapitelsaal
Do, 21.3. 15 Uhr
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Bad Neustadt, Kapitelsaal
Do, 4.4. 16 Uhr
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Bad Neustadt, Kapitelsaal
Do, 4.4. 19:30 Uhr
Dekanatsbüro
Ostheim Urspringen, Pfarrscheune
Do, 11.4. 15 Uhr
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Bad Neustadt, Kapitelsaal
Di, 14.5. 19:30 Uhr
Dekanatsbüro
... Ort wird noch bekannt gegeben
Do, 16.5. 15 Uhr
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Bad Neustadt, Kapitelsaal
Do, 27.6. 15 Uhr
Dekanatsbüro
Bad Neustadt Bad Neustadt, Kapitelsaal
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des HERRN!
Psalm 113,3
Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils.
Lukas 1,68-69