Bildrechte: beim Autor
Es war an der Zeit, den Spüllappen zu wechseln
28. Evangelischer Dekanatsfrauentag in Höchheim
von (B. Gbureck)

 

Der Saal des Sportheims in Höchheim war beizeiten gut gefüllt und immer noch strömten Besucherinnen herein. Ca. 200 Besucherinnen waren nach Höchheim gekommen. Dieser Tag sollte wieder Frauen aus allen Gemeinden des Dekanats zusammenbringen, Frauen allen Alters, aller Berufe, aller Konfessionen von Fladungen bis Bischofsheim und Sulzdorf an der Lederhecke.

Bildrechte: beim Autor

Unser Dekanatsteam Reformationsjubiläum 2017 hat in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Gerhard Kupfer einen Kalender für das Jubiläumsjahr 2017 zusammengestellt, der Bilder und Termine aus dem Dekanat Bad Neustadt zum Jubiläumsjahr "500 Jahre Reformation" enthält.

Sie können diesen Wandkalender der Größe DIN A3 ab 30. Oktober in Ihren Kirchengemeinden, im Dekanat, den gemeinsamen Pfarramtsbüros und in der Buchhandlung Papierschmitt in Bad Neustadt zum günstigen Preis von 4,90 € erwerben oder vorbestellen. Ansichtsexemplare liegen in Ihren Kirchen und den Verkaufsstellen aus. Sprechen Sie Ihre Pfarrerin/Ihren Pfarrer oder auch die Vertreter der Kirchenvorstände an, wenn Sie Interesse am Kalender haben.

Möchten Sie eine Spende über den Verkaufspreis hinaus geben, freut das Ihre Kirchengemeinde, der diese dann zugute kommt.

Vielleicht kennen Sie diese Frage, die Eltern ihren Kindern oftmals im Beisein anderer stellen. Meist geht es entweder darum, dass die lieben Kleinen unbedingt etwas möchten und das „Bitte“ beim Äußern des dringenden Wunsches vergessen haben. Oder aber es fehlt das „Danke“ für ein erhaltenes Präsent.

Manchmal denke ich, wir Erwachsenen sollten von Zeit zu Zeit auch jemanden an unserer Seite haben, der uns daran erinnert, dass kleine Worte eine große Wirkung haben können.

Es beeindruckt mich, wie Menschen uns über die Zeiten hinweg berühren können mit dem, was sie hinterlassen haben. Mit ihrer Musik etwa, oder einem Bild, wie sie gelebt  oder was sie geschrieben haben. Von einer solchen Berührung der letzten Wochen will ich erzählen:

Urlaub an der Ostküste Rügens, im kleinen verschlafenen Hafenort Lauterbach. Das Ferienhaus liegt, von einem großem Garten umgeben etwas außerhalb und einsam im Biosphärenreservat, und wenn man den alten Buchenwald Richtung Lauterbach verlässt, schweift der Blick über Hafen und Meer hinüber zum vorgelagerten Vilm, einer kleinen Inseln mit 400 Jahre altem Urwald. Man setzt sich zum Essen unter die neoklassizistischen Säulen  des prächtigen „Alten Badehauses“. Eine friedvolle Urlaubsidylle, traumhaft, wie gemalt.

Bildrechte: beim Autor

Im Rahmen des Ferienprogramms beteiligten sich in Mellrichstadt und Ostheim auch wieder die evangelischen Kirchengemeinden mit einem kreativen Angebot. Religionspädagoge Stefan Wurth hatte dazu einiges vorbereitet: An jeweils einem Tag konnte in einer „offenen Werkstatt“ aus einem Bausatz ein Cajon (Rhythmusinstrument - siehe Foto) gebaut werden. Dazu war die Begleitung einer erwachsenen Person erwünscht, so dass Eltern oder Großeltern mit Hand anlegten. Bis nachmittags waren alle Instrumente fertig gebaut. Am folgenden Tag übten die Kinder dann in einer Rhythmusgruppe, wie diese „Klapperkiste“ gespielt wird. Dabei bewiesen die 8-12jährigen einige Konzentration und Durchhaltevermögen. Neben insgesamt 12 Kindern nahmen auch mehrere Erwachsene interessiert an dem Rhythmustraining teil. Nun haben die Jungen und Mädchen in den Ferien noch genug Zeit, um weiter zu üben…bis zu einem Cajon-Tag im neuen Schuljahr, wenn man sich wiedersehen und in der Gruppe neue Rhythmen lernen kann.

Gehören Sie zu den Wallfahrern und Wallfahrerinnen, die jedes Jahr nach Vierzehnheiligen laufen oder mit dem Rad dorthin fahren? Oder fühlen Sie sich in der Wallfahrtskirche einfach wohl, so dass Sie ab und zu sagen: „Da fahren wir mit dem Auto hin, kehren ein in die Kirche, treten an den Gnadenaltar mit den vierzehn Nothelfern und halten inne.“

Gerade in den Sommermonaten ist einer der vierzehn Nothelfer ein guter „Anstoßgeber“. Wissen Sie, warum?

„Auf die Plätze…,“ dröhnt die strenge Stimme des Kampfrichters, und die Athleten treten an die Startblöcke. Zögerlich betritt auch der Läufer aus Brasilien die Bahn. „Wo ist eigentlich mein Platz bei der ganzen Geschichte?“ fragt er sich. Na klar, die Außenbahn hat man ihm zugewiesen. Er schaut sich um. Auf den besseren Innenbahnen schütteln sich die Vertreter der USA und der europäischen Länder locker die Hände. Auf der anderen Außenbahn macht sich ein Syrer bereit und schaut sich genauso ängstlich um. „Fertig…“, ertönt es aus den Lautsprechern. „Fertig?

Aussortieren und dann entsorgen. Das tut manchmal ganz gut. Ganze Bücher werden inzwischen gefüllt mit Überlegungen zum Aufbewahren und Wegwerfen.

So ist das manchmal auch mit unserem Bild, das wir von Gott haben.

Kennen Sie die Geschichte von dem kleinen Jungen, der zusammen mit anderen Kindern aufgefordert wurde, sein Bild von Gott zu malen? Dazu bekam er wie die anderen Kinder ein weißes Blatt und während die anderen Kinder malten, blieb sein Blatt leer.

Bildrechte: beim Autor

Nach einem abwechslungsreichen, aber auch anstrengendem Programm in den letzten Tagen haben sich unsere sechs Gäste aus Tansania (Bischof Salomon Massangwa und seine 5 Begleiter) heute vor dem Dekanat versammelt, um vor ihrer Abreise ins Dekanat Uffenheim ganz einfach mal in Begleitung ihrer Gastgeber in Bad Neustadt shoppen zu gehen.

Im Rahmen des Programms wurden sie unter anderem

Jesus hat ihr in einem Gleichnis ein Denkmal gesetzt: der armen Witwe, die in den sogenannten Gotteskasten ihr Scherflein einlegt und dabei alles gibt, was sie zum Leben hat. Dieses Alles ist zwar rein rechnerisch nicht viel. Luther gibt in seiner Übersetzung als Gegenwert einen Pfennig an, also einen Cent. Aber ideell gesehen ist es unermesslich viel. Genauso ist es auch beim Danken.