„Jesus ist auferstanden!“ – „Er ist wahrhaftig auferstanden!“
Mit diesen Worten begrüßen sich Christen hin und her an Ostern im Gottesdienst. Liegt der Tod Jesu am Kreuz nach menschlicher Erfahrung noch im Bereich des Vorstellbaren, so lässt sich das Ereignis „Auferstehung“ mit der menschlichen Vorstellungskraft kaum fassen. Vielleicht deshalb wird jedes Jahr an vielen Orten die Auferstehung Jesu in besonderer symbolischer Form gefeiert: mit einer „Osternacht“. Diese beginnt am Vorabend des Ostersonntags oder in aller Frühe noch vor Anbruch des Tageslichtes. Meist wird dann in der dunklen Kirche ein Lichterritual vollzogen. Ausgehend von einer einzelnen Kerze breitet sich dabei die Flamme auf viele Kerzen aus. Ein einziges und allererstes Auferstehungslicht durchbricht die Finsternis des Todes und teilt sich dann allen Anwesenden mit. Besonders bei den frühmorgendlichen Feiern unterstreichen natürliche Rhythmen diesen Vorgang: Vogelstimmen setzen noch in scheinbar stockfinsterer Nacht ein und schließlich dämmert unaufhaltsam das Tageslicht herauf. Der Übergang von der Nacht zum Tag wird intensiv erlebt und ermutigt hoffnungsvolle Gedanken. Auch das Dunkel in uns selbst kann durch die Impulse der Osternacht erreicht und aufgehellt werden.
An vielen Orten schließt an die morgendliche Osternachfeier ein gemeinsames Osterfrühstück an. Herzliche Einladung also zu einem Besuch der Osternacht an folgenden Orten:
4. April, Ostersamstag:
- 21:00-23:00 Uhr: Mellrichstadt, Gustav-Adolf-Kirche
5. April, Ostersonntag:
- 5:00 Uhr: Bad Königshofen, Peter-und-Paul-Kirche
- 5:30 Uhr: Ostheim, St. Michael in der Kirchenburg
- 5:30 Uhr: Bad Neustadt, Christuskirche
- 6:00 Uhr: Sulzdorf an der Lederhecke, Leonhardskirche
- 6:00 Uhr: Gollmuthhausen, evang. Kirche
- 6:30 Uhr: Sonnenaufgangsgottesdienst im Freien
auf dem „Schleifweg“ zwischen Irmelshausen und Höchheim
Die Veranstaltungen sind auch unter evangelische-termine.de zu finden (auf dieser Homepage rechts unten).