Hoffnung

Ich hatte eine Mutter und ich bin eine Mutter. Als Pfarrerin kenne ich viele Mütter, alte und junge Mütter, geliebte und ungeliebte, liebende und enttäuschte,  … und ebensolche Väter.

Das Leben als Eltern und Kinder mag sehr viele Gesichtspunkte haben. Aber: In dieser „Corona-Zeit“ erlebe ich durch die Schule, durch unser Kinderhaus, durch Begegnungen viele, viele Eltern, gerade selbstverständlich Gutes tun. Die Welt ist auf den Kopf gestellt, aber sie sind da und kümmern sich.

„Hosianna in der Höhe! Gelobt sei, der da kommt…“ – na gut, vielleicht nicht gleich „im Namen des Herrn“, so wie wir es am Palmsonntag in der Bibel lesen, als Jesus in Jerusalem eingezogen ist.

Aber ansonsten gleichen sich die Szenen: ein Präsident zieht ein ins weiße Haus und verspricht, die amerikanische Welt wieder groß und schön zu machen. Und viele setzen ihre Hoffnung auf ihn. In der Türkei wirbt Erdogan für ein Gesetz, das die Rechte und den Einfluss des Parlaments beschneidet, damit er als Präsident noch mehr Spielraum hat, um die türkische Welt besser zu machen.