Corona

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: …“, so beginnt das dritte Kapitel des weisheitlichen Buches im Alten Testament mit Namen Prediger Salomo bzw. Kohelet. „Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; … weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; … Und mir liegt auf der Zunge: Auch unsere Zeit wird wieder kommen! Die Zeit, das zu tun, was unser Bedürfnis ist. Z.B.

Ich hatte eine Mutter und ich bin eine Mutter. Als Pfarrerin kenne ich viele Mütter, alte und junge Mütter, geliebte und ungeliebte, liebende und enttäuschte,  … und ebensolche Väter.

Das Leben als Eltern und Kinder mag sehr viele Gesichtspunkte haben. Aber: In dieser „Corona-Zeit“ erlebe ich durch die Schule, durch unser Kinderhaus, durch Begegnungen viele, viele Eltern, gerade selbstverständlich Gutes tun. Die Welt ist auf den Kopf gestellt, aber sie sind da und kümmern sich.

Gelegenheit zur Besinnung und zum Abschiednehmen in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin

Vor dem zentralen Gedenkakt für die Corona-Opfer am 18. April findet in Berlin ein ökumenischer Gottesdienst statt. An dem Gottesdienst, der aus der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ab 10.15 Uhr in der ARD live übertragen wird, können wegen der Corona-Pandemie nur wenige Menschen teilnehmen. Die Spitzen der Verfassungsorgane werden erwartet. Zudem werden Hinterbliebene unter den Gästen sein.

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Der Rundfunk Berlin-Brandenburg überträgt den Gedenkgottesdienst live für Das Erste aus der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin. 

Zu den angenehmen Begleiterscheinungen der zurückliegenden Corona-Wochen gehört die von den meisten Menschen in unserem Land geteilte Erkenntnis, dass unsere Politikerinnen und Politiker in dieser Krise bisher eine ziemlich gute Figur abgegeben haben. In dieser Woche wurde der Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann ausdrücklich für sein Krisenmanagement gelobt.

Haben Sie Fragen zu sozialen oder finanziellen Angelegenheiten, benötigen Sie Hilfe bei Antragstellung gegenüber Behörden oder benötigen Sie Hilfe bei Einkäufen oder ähnlichem, dann erreichen Sie das Diakonische Werk Bad Neustadt von Montag - Freitag von 8:30 bis 14:00 Uhr unter 09771 630970 oder info@diakonie-nes.de.

Der Mond ist aufgegangen
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Machen auch Sie mit!

Um 19 Uhr laden die evangelischen Kirchen zum Singen vom Balkon aus ein. Alle Menschen, die wegen der Corona-Krise zu Hause sind, sollen sich auf ihrem Balkon versammeln und das Lied "Der Mond ist aufgegangen" anstimmen. "Singen verbindet und tut gut", heißt es in einer offiziellen Einladung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).