Angedacht - Bemerkenswerte Leistungen

Ich hatte eine Mutter und ich bin eine Mutter. Als Pfarrerin kenne ich viele Mütter, alte und junge Mütter, geliebte und ungeliebte, liebende und enttäuschte,  … und ebensolche Väter.

Das Leben als Eltern und Kinder mag sehr viele Gesichtspunkte haben. Aber: In dieser „Corona-Zeit“ erlebe ich durch die Schule, durch unser Kinderhaus, durch Begegnungen viele, viele Eltern, gerade selbstverständlich Gutes tun. Die Welt ist auf den Kopf gestellt, aber sie sind da und kümmern sich.

Sie verstehen und trösten und ermutigen … Sie sorgen vor und kaufen ein und kochen … Sie denken sich ein und erklären und organisieren … Sie arbeiten oft unter großer Belastung in Berufen, in denen sie auch noch für andere da sind und müssen Sorge haben wegen des Familienunterhalts … Sie achten und schätzen wert und loben … Sie sind behutsam und fürsorglich und vorausschauend … Sie lachen und weinen. Sie hoffen und klagen. Sie sind dankbar und manchmal erschöpft völlig am Ende. Als Großmütter und Großväter unterstützen sie Kinder und Enkelkinder und tragen mit.

Um das zu beschreiben reichen kein Mutter- und kein Vatertag. Gott wird in der Bibel wie eine Mutter und wie ein Vater beschrieben. „Ich bin für euch da wie eine Mutter. Ich sorge für euch wie ein Vater.“

Darin liegt für uns an Kraft, Hoffnung und Trost!

Bleiben Sie behütet!

Beate Hofmann-Landgraf, Pfarrerin in Irmelshausen, Höchheim und Rothausen